Von Kobolden, Drama Queen und King, und einem neuen Freund

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Endlich beginnt mein Weg zur größten, äh, mächtigsten Hexenmeisterin überhaupt. Ich brenne auf meinen ersten Auftrag. Was es wohl sein wird? Ein Auftragsmord? Eine Verschwörung? Ein Einbruch in ein schwergesichertes Goblinversteck? Voller Erwartungen spreche ich den Hauptmann von Goldhain an, Marschall Dughan.

Eine Koboldmine auskundschaften? Wie bitte?????

Das ist … das ist doch … völlig unter meiner Würde! Ich bin eine Hexenmeisterin, kein kleiner Knappe in Ausbildung, der den Servicetrottel spielt!

Ich versuche den Marschall zu überreden, aber es bringt nichts. Was besseres gibt es in der Gegend wohl gerade nicht. Er fordert mich noch auf, mit den Dorfbewohnern zu sprechen, vielleicht braucht da jemand noch meine Hilfe. Und tatsächlich: Ein junger Mann interessiert sich brennend für den Goldstaub der Kobolde, ein alter Opi hätte lieber ein paar Kerzen. *Seufz*                       Na ja, ich mache mich lieber auf den Weg.

Die Tiefenschachtmine ist ja nicht mal einen Steinwurf weit weg von Goldhain, es wäre doch kein Problem für einen Durchschnittskrieger sich dort hinzubegeben und ein paar Kobolden auf die Rübe zu hauen. Wirklich jeder kann das machen. Jeder! Sogar der Stalljunge könnte das! Aber nein. Aber jeder Held fängt mal klein an. Ähm, am unteren Ende der Karriereleiter. Gut, ich werde mich hier beweisen. Die Kobolde fallen schnell um. Lalala, Kobolde … Ratten … noch mehr Kobolde und Ratten, ein Jäger … ach, der soll abhaun … wer braucht schon Jäger … und ein Mönch, was macht ein Mönch hier? Die sollen mir meine Arbeit lassen, sonst heißt es ich würde meinen Job nicht tun! Furchtbar, immer diese Amateure. Ey, also langsam werd ich biestig!!! Was wollen die denn alle hier? Ach ja, gibt ja sonst nix zu tun …

Nachdem ich die Mine hinter mich gebracht habe, melde ich mich wieder bei Marschall Dughan. Er nimmt meinen Bericht dankend entgegen (der lediglich beinhaltet das es sich die Kobolde in der Mine gemütlich eingerichtet haben) und schickt mich zur Jaspismine. Diese ist ein ganzes Stück entfernt. Aber gut, in der Nähe habe ich noch etwas zu tun. Ein Dorfbewoner (der alte Opi mit den Kerzen) schickt mich zu Maybell Maclure, die sich bei den Weinbergen der Maclures aufhält. Mal sehen was mich dort erwartet. Schlimmer als eine Koboldmine kann es nicht werden.

Ich schleiche mich in einem großen Bogen an der Tiefenschachtmine vorbei zu den Weinbergen. Maybell finde ich in einer Hütte am Rande vom Feld. Ihr Vater steht vor der Hütte wie ein Wachhund. Hat sie etwas ausgefressen? Ich betrete die Hütte und finde ein Häufchen Elend vor. Eine weinende junge Frau, das geht gar nicht! Wenn ich den Kerl erwische der ihr das angetan hat, wird er sich vor lauter Flüchen nicht mal mehr in eine Kapelle trauen! Oh nein. Junge Liebe, zwei verfeindete Familien … ist mir schlecht. So viel zum Thema „Auftragsmord“. Ich bin zur Postbotin degradiert. Von wegen „schlimmer wirds nicht mehr“. Auf dem Hof der Steinfelds angekommen treffe ich auf zwei erboste Frauen. Die erste beklagt sich über das riesige Schwein namens Prinzessin (?), das ihnen die ganzen Melonen vom Feld frisst. Nicht die Art Auftragsmord die ich mir vorgestellt hab, aber immerhin. Die andere Dame hingegen beklagt sich über den kleinen Billy vom Weinberg. Er hat ihr offenbar eine wertvolle Kette gestohlen. Na, das Bürschchen knöpfe ich mir vor. Aber zunächst mal diesen dämlichen Brief abgeben, ich hoffe diese Sache ist damit erledigt. Ich überlege ob ich ihn nicht besser verbrennen soll.

Du meine Güte, Tommy Steinfeld ist genauso dramatisch veranlagt wie diese Maybell. Drama pur. Ich verstehe es nicht. Der Junge schickt mich zu seiner Omi, sie könne angeblich den beiden jungen Liebenden helfen zueinander zu finden. Ah ja. Oma Steinfeld schickt mich genau zu dem Mann, der mich erst hierher geschickt hat. Ob ich ihm einen Tritt geben darf? Das Leben eines Helden ist der Job eines Laufburschen. Merkt es euch!

Der alte Mann schickt mich nun zu Murlocs (!) um ihnen ein Kraut abzuluchsen. Ich werd nimmer … Als der Job endlich getan ist (und meine Kleidung vollkommen durchnässt und mit Schlamm beschmiert ist) braucht der Opa ein paar Minuten, dann ist der Unsichtbarkeitsschnaps fertig. Ich soll ihn Maybell bringen. Na, hoffentlich denkt sie nicht das es Gift ist und … ach nein, das war ein anderes Liebespaar mit ähnlicher Hintergrundgeschichte. Maybell bedankt sich bei mir, sehr dramatisch, trinkt den Schnaps und verschwindet. Nun zu dem kleinen Billy. Er will mir nicht verraten wo sich die Halskette befindet es sei denn ich würde ihm ein paar Pasteten von Tantchen Steinfeld bringen. Übrigens die selbe Frau die mich hierher geschickt hat. Also, Schweine abschlachten, Fleisch zur Tante bringen, Halskette einsacken und abgeben fertig. Dachte ich zumindest. Bis zu der Übergabe der Pasteten lief alles so ab wie gedacht. Allerdings erzählt mir dieser Bengel, er habe die Halskette „verloren“. Ich hoffe er erstickt an den Pasteten. Wenigstens weiß ich wo ich die Halskette suchen muss. Ein Kobold hat sie sich offenbar geschnappt (Arrgh!). Zum Glück hat sich besagter Kobold es sich draußen bei einem Lagerfeuer gemütlich gemacht. Goldzahn nennt er sich. Na ja … was will man dazu sagen. Ich lege den Kobold um, schnappe mir die Halskette (und sein Geld, hehe) und mache mich auf zu Tante Steinfeld.

Jetzt sind hier alle glücklich, und ich kann meinen Weg weiter Richtung Osten folgen. Sogar ich habe etwas davon, ein neuer (und vermutlich zuverlässigerer) dämonischer Begleiter beschützt mich künftig auf meinem Weg.WoWScrnShot_103115_200920 Ich mache mich wieder auf den Weg nach Goldhain bevor ich weiterziehe. Ein Bewohner von Goldhain bittet mich vorher noch, den Marschall auf die Murlocprobleme anzusprechen. Der Marschall reagiert genervt, er hat bereits einige Männer losgeschickt. Aber er hat nichts mehr von ihnen gehört. Kaum habe ich es angesprochen, bekomme ich den Auftrag angehängt, ich soll mich bei der Wache Thomas melden. Wenigstens bekomme ich ein echtes Sturmwinder Streitross zur Verfügung gestellt, um in Windeseile meine Quest, äähhm, Auftrag zu erfüllen.

Wenn das mal nicht cool ist. Hihi.

Und so reite ich meinem nächsten Abenteuer entgegen.

WoWScrnShot_103115_201446

 

 

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2 Kommentare zu “Von Kobolden, Drama Queen und King, und einem neuen Freund

  1. Das hat aber ordentlich lange gedauert bis Du in Goldhain angekommen bist 🙂

    Luna

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  2. Ja leider meinte mein alter Lappi er sei reif für die Rente xD

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